Das Kollektiv SoundTrieb ist in der Adoleszenz angelangt und nun werden die Grenzen ausgelotet. Wobei – welche Grenzen gibt es denn noch auszuloten in der Neuen Musik? 

Immer wieder neue: SoundTrieb erkundet die Grenzen der Hörbarkeit, lässt den Akkordeonklang ins Innere des Flügels kriechen und verwischt die Grenze der beiden sehr gegensätzlichen und doch nahen Instrumente, bringt elektronische Klänge so gekonnt ins Spiel, dass man nicht mehr weiss, ob nun Saxophon, Cello oder Vibraphon einen langgezogenen Ton erzeugen und hat grosse Lust, sich zum Beispiel mit sirrenden und wild aufleuchtenden Neonröhren in die Welt der visuellen Kunst hineinzuwagen.

SoundTrieb will mit diesem sorgfältig gewählten Programm von grossartiger Zeitgenössischer Musik die Ohren der Zuhörenden verwirren, bis sie nicht mehr wissen, welcher Klang woher kommt. Da das menschliche Wesen jedoch gerne einordnet, werden die Ohren (mithilfe der anderen Sinne und einer poetischen Hörinspiration) während des Konzertvergnügens lernen, sich den unbekannten Klängen zu öffnen, sie zu differenzieren und zuzuordnen. Das Kollektiv möchte damit einen Beitrag leisten zur «sound education» eines entdeckungsfreudigen Publikums.

Wie auch in der ersten Konzertreihe wird eine Uraufführung, diesmal zum Thema «Grenzen» stattfinden – mit aufgehobenen Grenzen in Richtung Performance.

Werke von Cathy van Eck, Simon Løffler, Uroš Rojko, Miguel Farías und Asia Ahmetjanova (Neue Werk für Soundtrieb).

 

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